Wadi (Flussbett) bei den Marokko Rundreisen im Wohnmobil

Wasserablauf vom Berg in einen Wadi
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Ein Wadi (Fluss) in Marokko nahe Midelt der fast ausgetrocknet ist, hier im Großformat Bild gut zu erkennen die Rinne die als Entwässerung des Geländes dient.



Bei unserer Fahrt über den Atlas von Midelt nach Erfoud, im Süden von Marokko hatten wir folgendes Erlebnis:

In ungefährer Nähe der Abzweigung zu der marokkanischen Ortschaft Tazarine, der in dem Film Babel mit dem Hauptdarsteller Brad Pitt gezeigt wird, war uns auch eine ähnliche Begebenheit widerfahren, die so wie in dem Film auch hätte schlimm ausgehen können.



Reisebericht im Wohnmobil über das Atlasgebirge in Marokko

Nach der Übernachtung in unserem Wohnmobil und dem Frühstück um 10 Uhr, brachen wir von Midelt in Richtung Erfoud auf, um an die Blaue Quelle nahe Merzouga zu gelangen.

Es war ein schöner Tag, die Sonne lachte und keine Wolke trübte den Himmel. Die Sonnenstrahlen hatte die Außentemperatur um diese Zeit schon auf beinahe 20 Grad Celsius klettern lassen.

Als wir schon eine Stunde gefahren waren, lag vor uns ein Streckenabschnitt, wo die Straße einen kleinen Berg zerschnitt. Bei der Fahrt durch diese künstliche Schlucht, der Straßenerbauer von Marokko, waren wir ganz überrascht, als plötzlich ein faustgroßer Stein im hohen Bogen über den Berg geflogen kam.

Der Werfer des Steines, muss meiner Meinung nach schon einige Übung damit gehabt haben, weil der Stein nur knapp unsere Windschutzscheibe am Wohnmobil verfehlt hatte.

Erschrocken sah ich, wie der Stein auf unserer kleinen Motorhaube unseres Fiat Ducato abgeprallt ist. Zum Glück Verriss ich bei diesem Steinwurf nicht das Lenkrad und wir fuhren einfach weiter.

Was hätte es gebracht den Steinwerfer zur Rede zu stellen? Dann wäre vielleicht noch mehr passiert. Weit und breit kein Krankenhaus in der Nähe, kaum andere Fahrzeuge auf dieser Route unterwegs. Oft fuhren wir stundenlang ohne ein anderes Fahrzeug zu sehen.

Bis von dem Vorfall jemand etwas mitbekommen hätte, hätten uns die Angreifer längst ausgeraubt gehabt, wenn bei dieser Aktion doch ein anderes Fahrzeug aufgetaucht wäre, hätten sie einfach sagen können, sie wären zufällig zu dem Unfall hinzugekommen.



Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber bei meiner nächsten Reise über das Atlasgebirge, werde ich mit dem Wohnmobil nur noch im Konvoi diese Strecke befahren.