Marokko Kultur

Reiseberichte über die Kultur in Marokko und Wissenswertes

Marokko ist zu 60 Prozent von Berbern bevölkert die einst aus Libyen nach Marokko eingewandert sind mehr dazu in der Marokko Geschichte mit Bilder.

Marokkanische Schellen, Musikinstrument

Die Marokkaner haben ein hohes Nationalbewusstsein und sind ein stolzes Volk.

Die Sprache besteht aus Arabisch und sehr vielen Berberdialekten, jedoch sprechen die sprach begabten Marokkaner zum größten Teil auch Französisch, Englisch wird von den jungen Leuten auch immer mehr gesprochen. Da gibt es Marokkaner mit weißer Hautfarbe und auch mit dunkler und sogar schwarzer Hautfarbe in Marokko, auf so manchen unserer Bilder sieht man das auch.



Marokko Feilschen & Handeln beim Einkaufen

Traditioneller Wasserverkäufer in der Medina von Marrakech

Der Marokkanische Wasserverkäufer, der ist ein typisches Beispiel für Marokkanische Tradition. Den Marokkanischen Wasserverkäufer, dem begegneten wir sozusagen als der Feierabend hatte und auf dem Weg nach Hause war. Dieser traditionelle marokkanischer Wasserverkäufer den trafen wir in der Altstadt von Marrakesch, da wo die Touristen eher selten unterwegs sind. Ich wollte mir die Altstadt von Marrakesch näher ansehen. Ich wollte sehen wie die Menschen hier wirklich leben. Wie die engen Gassen mit den Häusern oder versteckten Riads gebaut wurden. Was mir in den Gassen der Altstadt von Marrakesch auffiel, waren die Brunnen, als Wasserversorgung, die in den Gassen zu sehen waren. Da hatte man die Wände mit Mosaiken, um das Rohr, wo das Wasser aus der Wand floss verziert. Und was mir noch auffiel, waren die Häuser aus Stampflehm oder Lehmziegeln wie man die gegeneinander aus gesteift hat. Das kann man sich so vorstellen wie gemauerte Bögen die die Häuser gegeneinander abstützen. Und unter diesen Bögen, die manchmal eine Tiefe von ein paar Metern aufweisen, unter denen kann man in den Gassen der Altstadt von Marrakesch durch laufen.

Gewürzhändler in Marokko.

Ob das Gefährlich ist in der Altstadt hinter der Stadtmauer in den engen Gassen umher zu laufen, das kann ich jetzt nicht bestätigen. Uns ist da nichts passiert. Wir sind aber auch nicht so tief in diesen Gassengewirr von Marrakesch hinein gelaufen. Nicht zu verwechseln mit der Medina von Marrakesch, die Medina, da sind die Souks wie die Geschäfte heißen und wo der Kunsthandwerker Markt von Marrakesch ist. Mit Altstadt von Marrakesch, da meine ich die richtige Altstadt, da wo auch die Kasbah ist, in diese Richtung sind wir da gelaufen. Da kann man sich aber auch leicht verirren, wenn man sich da schlecht orientieren kann.

Die Bevölkerung und der König Marokkos sind der westlichen Welt gegenüber sehr aufgeschlossen was sich auch in einem gemäßigtem Islamismus ausdrückt.

Die Marokkaner sind sehr Gastfreundlich und stolz.

Der Ausdruck Inscha Allah (So Gott will) prägt die Mentalität der Marokkaner.

Marokkaner in Marokko die sich freuen wenn die fotografiert werden und zum Gruß wie hier auf dem Bild auf dem Souck die rechte Hand heben.

In Marokko wird beim Einkaufen immer gehandelt, beeindruckt sind die Marokkaner wenn ein Europäer beim feilschen, um einen guten Preis, etwas arabisch sprechen kann, was sich dann auch im Preis der Waren widerspiegelt.

Selbst beim Einkauf der Lebensmittel wird in Marokko um den Preis gefeilscht, außer beim Brot, da ist der Preis vom Staat festgesetzt. In den größeren Städten, den Medinas sieht man immer wieder die Wasserverkäufer, der ein fester Bestandteil der Kultur von Marokko ist.

Eigene Erfahrungen mit der Kultur in Marokko

Bei unserer Rundreise durch Marokko ist mir aufgefallen, dass die Menschen sehr gastfreundlich sind. Einmal hatten wir nach ein paar Stunden Fahrt mit dem Wohnmobil auf einem kleinen Seitenweg angehalten. Erst als wir einen Marokkaner der auf uns zukommen sahen, entdeckten wir sein in der Landschaft unscheinbar wirkendes Haus, das sich in seiner Farbe der Umgebung anpasste, wie eine Art Tarnung. Sofort wurden wir aufgefordert mit ihnen in ihre schattige Hütte zu kommen. Nun stellten Sie uns eine Keksdose hin, die randvoll mit orientalischem Gebäck war. Im Nu, hatten sie den marokkanischen Tee serviert und so unterhielten wir uns mit Händen und Füßen, ein paar vor der Reise gelernten marokkanischen und französischen Wörtern bis wir uns wieder auf die Weiterreise gemacht haben.



Marokko Essen & Trinken

Eingang in einem Palast in Marokko.

Kultur mancher Fischer in Marokko

Bei den marokkanischen Fischern mit denen wir gerne einige Tage verbracht hatten, war es sehr beliebt Musik zu machen wenn sich eine Gelegenheit ergab. Da wir uns in Marokko Trommeln gekauft hatten benutzten die Marokkaner unsere Instrumente immer wenn wir sie dabei hatten.

Sie trommelten nicht nur darauf, sonder begannen immer auch gemeinsam zu Singen. Wir haben nicht verstanden um was es in ihren Liedern ging, weil aber jeder den Text kannte, vermute ich mal das es religiöse Lieder waren oder solche die von der Sehnsucht nach Liebe handelten.

Achmed, ein Marokkaner der sehr gut Englisch kann, hat mir einiges über die Kultur und der Sprache von Marokko beibringen können, das war in Sidi Ifni. Die Marokkaner sind äußerst gastfreundlich.

Stadttor im Religiösen Zentrum von Marokko in Meknes, Nord-Marokko.

Begrüßung auf marokkanisch

Auch ist es immer eine Freude zu sehen wie sich die Marokkaner begrüßen wenn sie sich gut kennen. Dann sagen sie immer: La Bas? Die Antwot darauf Becher oder Becheer, dass heißt soviel wie Wie gehts? Die Antwort Becheer lautet: Es geht mir Gut. Je länger die EEs in dem Wort Beecheer in die Länge gezogen werden, umso besser gehts dem Gegenüber. Ist manchmal zum totlachen.

Marokko Sprache

Marokko Kultur seit der Zeitrechnung

Die Kultur in Marokko wurde von den unterschiedlichen Religionen geprägt. Schon vor mehr als 2000 Jahren lebten in Marokko Christen, Juden und später die Moslems zusammen. Noch heute merkt man in Marokko deshalb den Unterschied zu anderen moslemischen Staaten, weil das Königreich Marokko auch vom König Mohammed anderen Religionen gegenüber, aufgeschlossen regiert wird.

Marokko Kultur in Bezug auf die Geschäftswelt

Da könnte ich Ihnen sofort eine Geschichte erzählen, wie die Marokkaner das manchmal in deren Geschäftswelt Hand haben. Wenn ein Marokkaner in Marokko mit einem Europäer ein Geschäft abwickelt, dann kann man sicher sein, das der Europäer dabei den kürzeren zieht. Wie soll ich es sagen, da wird ein Klischee, wie man das aus den Filmen her kennt, wo Sultane und Bettler darin vorkommen, bedient.

Der Esel den wir von dem Marokkaner gekauft hatten. Im Preis inbegriffen waren auch die Satteltaschen, die man am unteren Bildrand erkennen kann. Das Bild ist schon etwas älter und ich habe es einfach mit der Digitalkamera auf die schnelle aus dem Fotoalbum ab gefilmt, deshalb ist die Auflösung nicht so gut. Mal sehen vielleicht werde ich das Bild einscannen.

Eine Anekdote aus Marokko die zum schmunzeln ist: Kauf von einem Esel in Marokko. Wenn ein Marokkaner einen Esel verkaufen will, dann hat der dafür einen bestimmten Grund. Ein Esel in Marokko, der muss etwas leisten können. Das heißt ein marokkanischer Esel der sollte Lasten tragen können, damit man mit dem Geld verdienen kann.

Doch diese Erfahrungen, da weiß man dann erst hinterher, dass man da übers Ohr gehauen wurde.

Das kam nämlich so: Ein alter Marokkaner in Marokko bot uns einen Esel zum Kauf an. Und weil wir bei dieser Reise durch Marokko viel Zeit mitgebracht hatten, so wollten wir uns diesen Esel auch kaufen. Man könnte den zum Beispiel beim Trekking mit nehmen. Reiten auf dem Esel oder einfach dafür, damit der Esel das Wasser tragen kann. Im Landesinnern von Marokko, da wird es im Sommer unerträglich heiß. Jetzt muss ich mal nachsehen, ob ich da noch ein Bild von dem marokkanischen Esel finde, den wir uns da in Marokko andrehen ließen. Einen Moment bitte, ja.

Oase in Marokko.

Der Esel den wir von dem Marokkaner gekauft hatten. Im Preis inbegriffen waren auch die Satteltaschen, die man am unteren Bildrand erkennen kann. Das Bild ist schon etwas älter und ich habe es einfach mit der Digitalkamera auf die schnelle aus dem Fotoalbum abgefilmt, deshalb ist die Auflösung nicht so gut. Mal sehen vielleicht werde ich das Bild einscannen.

Das ist der marokkanische Esel Goodman, auf dem Bild, was sich aber hinterher nicht bewahrheitet hat. Mit dem marokkanischen Esel Goodman wollten wir in Marokko zu Fuß weiter. Das werde ich nie vergessen. Das war auf einem Weg, da sind wir abwärts gefahren, da standen am Wegesrand ein paar große Dattelpalmen, etwa 2 drei an der Zahl, wie eine kleine Oase in der Wüste, da fuhren wir hin.

Unser Auto das parkten wir neben den paar Dattelpalmen, wo wir übernachten wollten. Da trafen wir den Marokkaner der uns seinen Esel verkauft hatte. Den Esel hatten wir dann einfach für die erste Nacht an unserem Auto angebunden. Am nächsten Morgen war die Kordel durchgebissen und der Esel war fort. Das könnte ja Anfängerpech gewesen sein, doch ich glaube eher das der Esel darauf dressiert war.

Stadttor von einem Bergdorf im Rif, so stark befestigt wie eine Burg. Das sieht man in Marokko oft, solche Burgen die immer sehr beeindruckend wirken. So wusste man sich im Mittelalter in Marokko gegen andere Stämme zu schützen.

Wie sich außerdem heraus stellte war der Esel ein Weibchen. Und der Esel war schwanger, deshalb hatte der Marokkaner uns den auch verkauft. Das ist nämlich so, dass man schwangere Esel nichts mehr arbeiten lassen kann. Ein Esel in Marokko ist halt nur was Wert wenn er was schafft, wenn er Lasten tragen kann. Wenn ein Esel geboren wird, dann kann die Eselsmutter einfach nichts mehr arbeiten. Der junge Esel läuft der Mutter ständig hinterher, bis er etwa ein Jahr alt ist und der muss auch ständig gesäugt werden. Und wenn ein Esel schwanger ist, dann kann der auch nichts mehr machen und muss aber weiter gefüttert werden. Für einen Marokkaner bedeutet das nur Unkosten für das nächste Jahr.

Da ist es einfacher man verkauft den Esel, die Marokkaner, die denken da anders als wir Europäer, wir würden einen jungen Esel in Deutschland eher groß ziehen. Ein Marokkaner halt eher nicht, wenn er nicht gerade eine Eselzucht betreibt. Da geht es schlichtweg um bares Geld, wenn man einen Esel über ein Jahr lang durchfüttern muss. Im Süden in der Sahara, da muss das ganze Futter für die Esel aus dem Norden hier her transportiert werden, das ist teuer. Und arme Marokkaner die können sich das nicht leisten. Drei Cent pro Tag das ist Geld. Das ist nicht so wie bei uns in Europa, wo drei Cents nichts Wert sind.

Auf solchen Öfen die mit Holzkohle befüllt werden kocht man in Marokko das Nationalgericht, Tajine. Im Hintergrund erkennt man die typischen Balkongeländer in Marokko. Die Balkongeländer sind billig weil als Betonfertigteile hergestellt. Das gehört auch irgendwie zu deren Kultur und sollte auch erwähnt werden, meine ich.

Marokko Kultur, wenn die Marokkaner Urlaub machen

Dazu gibt es auch gute Geschichten zu erzählen, sofern man die selber erlebt hat. So zu schreiben wie ich das mache, das kann man auch nur wenn man die Geschichten selbst erlebt hat. So und wenn es in Marokko Sommer ist, dann machen die Marokkaner natürlich auch mal Urlaub. Und wo die dann hingehen und was die dort machen, was da abgeht, das erfahren Sie im nächsten Reisebericht aus Marokko.

Was man mit leckerem Kamelfleisch alles anstellen kann und wie die Marokkaner in ihrer althergebrachter Kultur damit umzugehen verstehen. Lauter Geschichten aus Marokko, die man einfach nicht erfinden kann und die es auch auf den anderen Webseiten im Netz bis jetzt noch nicht gab. Doch diese weiteren spannenden Geschichten aus tausend und einer Nacht in Marokko, wie ich sie selbst erleben durfte, die mache ich wahrscheinlich auf die anderen Unterseiten. Sonst wird diese Seite ja einfach zu groß. Die Nutzer die wollen doch lieber nur einfach irgendwo weiter klicken, anstatt viele Texte zu lesen. Bin mir sicher das da bald einer kommen wird, der die Idee wieder aufschnappt und ähnliche Geschichten aus Marokko schreiben will. Oder meine Geschichten aus Marokko noch besser machen will als ich das tue. Solche Miniseiten, wo nur Fakten nachzulesen sind. Meine Seite über Marokko, die ähnelt eher einem Buch oder Reiseführer. Bitte beachten Sie mein Copyright. Ich sehe da nicht tatenlos zu, wenn man meine Seiten kopiert oder um dichtet.



Den alten Ofen auf dem einen Bild, den habe ich in Tanger fotografiert, wenn Sie mit der Maus über das Bild zeigen, erfahren Sie auch noch etwas darüber.

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