Camp Südmarokko, Legzira

Hotel am Strand in Südmarokko

Das Hotel Abdul, allein und abgelegen am Strand zwischen Sidi Ifni und dem Ort Mirhleft in Marokko. Zu beiden Seiten nichts als Strand.

Das Hotel hat nur sehr kleine Zimmer und ist oft ausgebucht. Das beste Zimmer ist auf der Dachterrasse.

Mittlerweile ist der ganze Berghang mit Hotels zugebaut aber trotzdem noch schön und nicht so überlaufen.

Die Dusche und Toilette liegt im Erdgeschoß, es kann nur mit kaltem Wasser geduscht werden. In dem Vorort von Sidi Ifni, Colomina gibt es ein öffentliches Haman, öffentliches Bad, geführt von einer netten Familie, in dem getrennt nach Frauen und Männer geduscht werden kann.
Umkleidekabinen und Schließfächer sind ausreichen vorhanden. Wenn gewünscht werden auch Seifenmassagen und Heilbäder hier angeboten.

Kamel

Ein Kamel das angebunden an einem Steinmonument in der Legzierra zwischen Mirleft und Sidi Ifni steht. Betrachtet von dem Wohnmobilstellplatz der inoffiziell genutzt wird.

Früher konnten hier bis zu 25 Wohnmobile stehen deren Besitzer den Blick auf den Atlantik und die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Strandes nahe Sidi Ifni genossen.

Nur am Wochenende werden ganze Busladungen von Touristen aus Agadir hierher gebracht, die aber nach kurzem auf und ab am Strand und Kaffee und Kuchen im Hotel Abdul, sich wieder auf die Heimreise in ihr Hotel nach Agadir begeben.

Reisemobil Stellplatz in der Legzierra, Südmarokko

Zu sehen, unser Wohnmobil das einsam und verlassen auf diesem oben genannten Stellplatz geparkt ist. Manchmal kommt hier richtig Lagerfeuerromantik auf.

Die Berge im Hintergrund liegen knapp 3 Km vom Strand entfernt und werden oft von Paraglider als Absprungkante genutzt.

Ansonsten sieht man hier nur noch Surfer und Mountainbiker die ihrem Sport hier nachgehen.

Küste an der Legzierra, Südmarokko

Grandioser Ausblick auf den Atlantik in Südmarokko. Schroffe senkrecht aufragende Felswände bis zu 30 Meter Hoch schützen hier die Küste an der Legzierra 160 Km südlich von Agadir, zwischen den Ortschaften Mirleft und Sidi Ifni gelegen.

Alle 3 Km werden die Felswände von flacherem Gelände unterbrochen sodass man immer wieder höher gelegenes Gelände erreichen kann wenn man mal von der nahenden Flut überrascht wird.

Der Atlantik zwischen Mirleft und Sidi Ifni hat 19 Grad Wassertemperatur und ist hier sehr rau.

In der Legzirra sieht es heute ganz anders aus, alles zugebaut mit neuen Ferienhäusern. Ich kenne aber trotzdem noch Stellen wo man mit dem Wohnmobil stehen und den Blick aufs Meer genießen kann.

Kommentare

Die Legzira ist heute leider nicht mehr so spärlich bebaut, wie auf unseren Fotos. Der Zahn der Zeit, mit der Brandung des Atlantischen Ozeans hat weiterhin stark an der Küste genagt. Die Zeit wo man in Marokko an der Küste einfach so sein Wohnmobil abstellen konnte wohl auch. Irgendwann werden die Geschäftsleute an der Legzira, diesen Küstenabschnitt völlig zugebaut haben.

Das Bild wo man am linken Bildrand den Touristen alleine am Strand vor dem Durchgang der Felsenbrücke erkennt, das Bild entstand beim Marokko Urlaub im Jahr 2012, also noch gar nicht so lange her.

Seid neuestem soll man bald nicht mehr in seinem Wohnmobil auf dem Plateau übernachten können. Das Plateau an der Legzira wurde verkauft, dort werden Ferienwohnungen errichtet. So muss man sich in Zukunft eine Ausweichmöglichkeit suchen wenn man an einem einsamen Strand in Marokko in seinem Wohnmobil übernachten will.

Man redet unter vorgehaltener Hand davon, dass von der Straße ab bis fast zum Strand, etwa 150 Ferienwohnungen entstehen sollen. Jede Ferienwohnung in Marokko an der Legzira, soll dann für etwa 60.000 Euro zum Verkauf angeboten werden. Jedenfalls ist bis am 29. Juni 2009 bereits das ganze Gelände planiert worden, wo die marokkanischen Ferienhäuser gebaut werden sollen. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Und am Strand sieht es noch genau so aus wie auf meinen Bildern.

Ganz oben auf dem sehr breiten Bild aus Marokko, wo die reisenden mit den Koffern auf einen Bus warten erkennt man im Hintergrund den Stellplatz für die Wohnmobile. Das gehört bald der Vergangenheit an. Das ganze Plateau, das man da sieht, ist heute mit Bulldozern eingeebnet. Es wird mit dem Bau der neuen Ferienhäusern bald begonnen werden. Ein paar Fotos bekommen Sie demnächst geliefert, dann sehen Sie wie es da aktuell an der Legzira, heute 2012 aussieht. Oder ein Marokkaner schickt mir einfach mal ein aktuelles Bild anstatt nur Sprüche zu machen. Ich muss mal zur Christine fahren, die ist jedes Jahr ein paar mal dort.

Deshalb wird der nächste Ort Mirhleft etwas weiter in nördliche Richtung bald auch von Touristen überlaufen sein, vermute ich mal.

ich finde das echt schade. Die Legzira ist nicht mehr das was es mal war. Ich fahre dort nur höchstens mal hin um alte Freunde (Marokkaner, Rachid, Achmed und der eine Student, seinen Namen weiß ich jetzt nicht mehr, müsste ich nachschauen), zu besuchen. Und natürlich all die anderen in Sidi Ifni, Colomina und woanders in Marokko, die mich kennen, die Grüße ich natürlich auch herzlich.

Und wenn ich mal wieder nach Marokko komme, dann machen wir wieder zusammen eine schöne große Partie mit viel Musik und Gesang. Ich hoffe das klappt bald. Die Partie in der Höhle war ein Phantastisches Erlebnis, unvergesslich für das ganze Leben und die eindrucksvolle Macht vom Atlantik, wie wir da Nachts bei der zurück gehenden Flut warten mussten, die Wellen zählen, um sicher zurück in unser Hotel oder ins Wohnmobil zu kommen.

Das Bild zeigt einen alten Kahn der in Marokko am Atlantik gestrandet ist und scheinbar vor sich hin rostet, bei uns in Deutschland werden Rohstoffe wie Eisen geklaut und hier in Marokko verrotten gelassen. Dieses Foto haben wir beim Marokko Urlaub im Jahr 2011 gemacht, im Rahmen einer Marokko Pauschalreise mit gebuchten Ausflügen.

Das sind alles sehr nette hilfsbereite Menschen auch wenn man unterwegs ist und irgendwo anhält, die Marokkaner kommen her, sind neugierig auf uns Fremde und gehen herzlich mit uns um. Man wird spontan eingeladen zum Tee oder zu dem was die haben, wenn das manchmal auch sehr wenig ist. Es muss dabei nicht immer darum gehen das die einem was verkaufen wollen.

Ich fahre da auch gerne mal abseits der Straßen, biege in Wege ein wo ich nie vermuten würde das da Menschen leben. Die Naturfarben der Lehmhütten, sodass man die manchmal gar nicht in der Landschaft erkennt und plötzlich sagt mein Freund zu mir bei der Rast, guck mal da wohnen Leute, die kommen raus und wir werden zum Tee in der schattigen Hütte eingeladen. So was gibt es in Deutschland gar nicht, oder haben Sie mal einen Touristen den Sie zufällig kennen lernten zu sich nach Hause zum Essen eingeladen?

Das ist eben der Nachteil vom Internet, man erzählt was über einen Geheimtipp und schon wollen alles das auch haben.

Ich kenne noch schöne einsame Strände in Marokko was ich aber nicht veröffentliche sonst passiert das gleiche wie in der Legzirra, wo man jetzt die Landschaft verschandelt. Nichts mehr mit gediegener Ruhe. Da wo man sein Wohnmobil kostenlos stellen konnte, da befinden sich jetzt Ferienanlagen, Einkaufszentrum und der ganze Sch.... Warum haben die nicht in Agadir bleiben können.

Den Marokkanern in Sidi Ifni und Colomina, denen gönne ich von ganzen Herzen den wirtschaftlichen Erfolg vom aufkommenden Tourismus.

Letzte Woche habe ich einen Freund gefragt ob er mit mir nach Marokko runter fliegt. Doch der hat auch so Probleme mit dem Druckausgleich beim Fliegen und will oder kann deshalb auch nicht mehr. Und mit einem Wohnmobil nach Marokko kommen, das kann man sich ja kaum leisten. Das ist so wie wenn ein Marokkaner erst mal 10 Jahre sparen muss um einmal von Sidi Ifni nach Fes zu Reisen wo man auch was erleben will.

Deutschland ist nicht immer das gelobte Land wie man sich das in Marokko oder anderswo vorstellt. Wenn man da keinen kennt der einen anderen voran bringen kann, wenn man keine guten Kontakte hat oder versucht ohne diese aus zukommen, steht man auf verlorenem Pfosten.

So wie wenn der Berber vor dem Sultan auf dem Boden kriechen muss, so in etwa kann man sich das bei uns vorstellen. Die Menschen die in Deutschland für Geld arbeiten gehen, das könnten sich die Marokkaner gar nicht vorstellen was das heißt, welche Leistung den Arbeitern da abverlangt wird. Der Druck wird immer stärker. Die Politiker in Deutschland die sagen hinterher, wir haben von alldem nichts gewusst wenn bei uns die Menschen auf die Straße gehen sollten.