Fes Gerberei und Färberei

Tipps zum Parken - Nähe der Gerber und Färberei in Fes

Ein Marokkaner beim gerben von Leder in der Königsstadt Fés - Marokko.

Fes, der Parkplatz nahe der berühmten Gerberei. Wenn man mit dem Wohnmobil in Fes unterwegs ist und die Gerberei besichtigen will kann man auf diesem nahe gelegenen Parkplatz sein Fahrzeug abstellen. Heute ist dieser Parkplatz befestigt, da habe ich auch noch ein Bild davon wo man das erkennen kann.

Es ist nicht unbedingt nötig, so wie die meisten Touristen die mit einem Wohnmobil unterwegs sind, einen Hund als Bewachung des Fahrzeugs mitzunehmen, Marokko ist ein relativ sicheres Reiseland und die meisten Marokkaner sind ehrliche Leute.

Wenn man sein Fahrzeug abstellt und sich unsicher ist, kann man einem Jungen ein paar Dirhams geben dafür bewacht er das Wohnmobil bis zu ihrer Rückkehr.



Besichtigung der Gerberei in Fés

Marokkaner beim Arbeiten an den Tierfellen von Ziegen, Schafen und Rinder aus denen nach dem Färben Handtaschen oder Rucksäcke und Kunsthandwerk gefertigt wird und an die Touristen sowie den Händlern die aus Marrakesch nach Fés zum einkaufen kommen verkauft.

Wir Deutsche wollen ja am liebsten alles auf eigene Faust erkunden und uns das Geld für einen Reiseführer einsparen was aber hier bei der Besichtigung der Gerberei in Fés nicht empfehlenswert wäre weil man als Tourist da gar nicht die beste Position finden würde um die alte Färberei von oben fotografieren zu können. Und man sollte da wirklich nicht zu zart besaitet sein weil es hier bestialisch zum Himmel stinkt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da nimmt man das besser gerne hin sich von einem Marokkaner in Fés führen zu lassen, man geht ein paar Treppen und durch kleine Räume bis man schließlich auf eine Art kleine Terrasse gelangt von wo man die Gerber und die Färber wie auf unseren Bildern zu sehen sind bei deren tägliche Arbeit zusehen kann. Da kann man wirklich froh sein hier nicht arbeiten zu müssen wenn man diese Besichtigung macht. Ich finde das aber trotzdem sehr beeindruckend zu sehen weil dies Arbeit hier in Nordmarokko so wie hier gezeigt schon seit tausend Jahren statt findet. Die gegerbten Felle werden dann auch gleich in der Königsstadt Fes weiter verarbeitet und in der Medina verkauft.

Die Besichtigung der Gerberei in Fés dauert nicht lange und man begibt sich weiter auf dem Streifzug durch den Basar, der Altstadt Fés-el-Bali auf der Entdeckung von Kunsthandwerk.

Trocknen der Felle und Weiterverarbeitung

Die berühmte Gerberei in Fes.

Man kann mit einem Führer gegen 100 Dirham Gebühr über die Flachdächer der Umliegenden Häuser der Gerberei in Fes gehen, durch Räume sie zur Weiterverarbeitung der Felle und Tierhäute verwendet werden.

An den Wänden der Häuser und Flachdächer sind überall Häute zum trocknen in der Sonne ausgelegt.

Das ist ein bestialischer Gestank wenn man als Tourist die alte Gerberei besichtigt am besten man schmiert sich etwas duftende Creme unter die Nase wenn man gegen starke Gerüche sehr empfindlich ist.

Bearbeitung der Tierhäute

Die Laugenbottiche der Gerberei in Fes sind ca. 1,00 m tief.

Arbeiter gerben die Felle in Taubenkot, indem sie barfuß in der stinkenden Brühe mit kurzen Hosen die Felle walgen und bearbeiten, damit die Felle geschmeidig werden und einen hohen Preis beim späteren Verkauf erzielen können.

Je größer die gegerbten Felle und je weniger Unregelmäßigkeiten das Leder nach der Gerbung aufweist umso einen höheren Preis kann man dann im Handel erzielen.



Bottiche zum färben und Felle zum trocknen

Gerberei in Fes mit Fellen auf den Flachdächern, die zum trocknen ausgelegt sind.

An den ausgetretenen Bottichen kann man gut erkennen, das die Gerber beziehungsweise Färberei schon sehr lange in Betrieb ist.

Die Wolle sowie das Leder aus Kamelhaut, Ziegenleder, Kuhleder und Fischleder der Berber aus den umliegenden Dörfern der Berge wird hier weiterverarbeitet.

Aus Leder werden Rucksäcke, Brieftaschen, Schuhe und aus der Wolle Jellabahs und andere Dinge hergestellt und in der Medina verkauft.