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Marokko Chechaouen, Jellabahs

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Manchmal nach einem Regenschauer wie hier auf dem Bild im Großformat von dem marokkanischen Bergdorf Chefschauen zu erkennen, ist das etwas ungemütlich aber auch nicht sehr kalt im Dezember und dem Januar. Man muss schließlich bedenken das Chechaouen (kann man sich leicht merken wegen den vielen Selbstlauten in dem Dorfnamen im Rif), ja auch etwas höher liegt, deshalb kommt der Regen in den kalten Nächten auch gerne als Schnee nieder.



Bei der Weiterreise von Chefschauen in Richtung Fes kommt man ja auch noch durch ein Skigebiet wo man fast meinen könnte man wäre in den Alpen, sogar mit Skilift und wenn man dann so wie wir auch noch mit dem Wohnmobil weiter in den Süden - über das Atlasgebirge fährt wird man noch beeindruckt sein von den mit Schnee bedeckten Gipfeln um Marrakesch wo es dann auch schon tagsüber im Winter sehr heiß werden kann. Weil Marrakesch einfach tiefer liegt und von den Bergen im Süden und Osten umschlossen wird, die Luftströmung kommt da im Winter nämlich aus Richtung Agadir wo es auch im marokkanischen Winter angenehme Temperaturen herrschen, das kommt von dem Einfluss des Atlantiks.

Das kann man ja auch alles selbst mal in einem Atlas recherchieren wer sich dafür interessiert - ich mache das gerne und wundere mich immer wieder von neuem über das was ich da vorher noch nicht so in Augenschein genommen habe, dort erfährt man alles über Klima, Wetter, Luftströmungen, Rohstoffe des jeweiligen Landes unserer Erde und sogar noch was über die Sternen-Konstellationen. Also wenn man da sich anstrengt und will, dann gibt es ja noch so viele neue Themen wie man etwas interessant gestalten und zeigen kann, ich kann mir mein eigenes Interesse selbst wecken und brauche dazu niemanden von dem ich mich beeinflussen lassen muss, das ist ein Vorteil, finde ich wenn man selber denken kann und sich immer wieder für was neues interessiert. Ups, jetzt bin ich ja doch etwas vom Thema Marokko abgekommen :-)) ich wollte das nur mal darstellen wie ich gestrickt bin.

Hinter diesen Bergen die man auf dem Bild erkennt, die sich so hoch auf türmen - da liegt das Mittelmeer, daran bleiben die Wolken hängen oder schaffen es gerade so noch drüber zu kommen sodass es im Winter hier öfters regnet als im übrigen Marokko. Bis etwa der Linie Agadir - Marrakesch ist Marokko von der Landschaft her betrachtet recht grün und somit auch von der Landwirtschaft geprägt.



Unterwegs sieht man auch immer wieder mal Orangenhaine oder auch wild wachsende Minze wenn man so wie ich auch mal unterwegs im Wohnmobil eine Pause einlegt wo sonst nichts weit und breit ist außer etwas abseits der Straße ein schöner Bachlauf, mit Grasbüscheln bewachsene Wege und die wärmende Sonne im Rücken, das ist nur ein Beispiel meiner eigenen Eindrücke in Marokko im Wohnmobil.

Die Marokkaner sind alle nett, ähm, wie das auch bei uns in Deutschland ist gibt es da auch wenige Ausnahmen. In Chefschauen sind wir kaum mit den Einheimischen in Kontakt gekommen, nur wenn man in ein Restaurant geht oder in dem Bergdorf in den Geschäften sich Teppiche zeigen lässt. Die Einheimischen von Chefschauen die begrüßen sich natürlich untereinander und sind dabei auch sehr höflich, das ist irgendwie für uns Europäer wie ein Ritual diese Begrüßungsformeln auf Arabisch auch uns Europäern gegenüber wenn man mal einen Marokkaner persönlich kennen lernt. Später im Süden von Marokko bei Merzouga in der Wüste, da hatten wir auch noch gute Reiseerfahrungen mit den Marokkanern und auch am Atlantik bei meinen Freunden in Sidi Ifni, Westsahara am Atlantik.