Chechaouen, Garten der Kasbah Abd el Krim

Chechaouen, Garten der Kasbah Abd el Krim

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Der Garten der alten Kasbah Abd el Krim ist nicht sehr groß und es gibt auch nicht so viele Pflanzen soweit ich mich erinnern kann. An was ich mich gut erinnere ist die Ruhe die man dort finden kann wenn man den Menschen in der Medina von Chefschauen überdrüssig oder man auf der Suche nach einem schattigen Platz ist.



Jedoch war dieser Marokko Urlaub als Rundreise mit dem Wohnmobil im Winter und da Chechaouen noch recht weit im Norden liegt am Rande der Ausläufer vom Rif Gebirge, deshalb sind die Temperaturen tagsüber nicht gerade sehr heiß, aber angenehm wenn man eine Jacke dabei hat.

Das ist ja anders als bei uns in Deutschland der Fall, die Marokkaner halten sich auch im Winter zumindest während den Geschäftszeiten im freien auf. Die Verkaufsstände, den Souks in der Altstadt die sind nämlich nicht durch Glasfenster von der Gasse getrennt und die Händler müssen diese kleinen Geschäfte auch mit neuen Waren versorgen. Das ist eh viel interessanter als eingepfercht in einem Hotel am Strand wie zum Beispiel in Agadir zu hocken.

Agadir will ich nicht abwerten, die Stadt am Atlantik hat auch seine Vorzüge, nämlich gerade dann wenn es in Marokko sonst wo kalt ist, in Agadir sind die Temperaturen auch im marokkanischen Winter angenehm.

Da muss man unterscheiden wenn man von der Medina, der Einkaufstraße von Chefschauen redet, dann meine ich in der Nähe der alten Kasbah und den Zugängen zur Altstadt. Wenn man nämlich bergab die engen Gassen läuft dann erst findet man die anderen marokkanischen Geschäfte in dem kleinen Bergdorf Chefschauen wo man beim Teppich anbieten auch gleich noch den schwer süßen Tee inklusive Zeremonie gereicht bekommt.

Natürlich wird man nicht gezwungen einen marokkanischen Teppich in Chefschauen zu kaufen wenn man in einem Geschäft zum Tee eingeladen wird, aber ich fühle mich da als Deutscher dann schon fast aufgefordert auch etwas zu kaufen. Manche Händler in Chefschauen reichen ja zum Tee auch manchmal leckere Kekse, da kann ich dann kaum noch nein sagen, hm, Speckiers, die waren so lecker in Chefschauen am Ende vom Ramadan, die man da an dem einen Stand der abends beleuchtet war und wo sich viele Marokkaner mit diesen süßen in Honig getränkten Nüssen im Teigmantel tummelten. Ich muss jetzt aufhören daran zu denken, eigentlich will ich ja nur ein wenig meine Seite erweitern und nicht gleich so arg von einem Marokko Urlaub schwärmen. Mein Wohnmobil steht vor der Tür - es wartet nur darauf bis es endlich los gehen kann, wer kommt mit? Quatsch, so einfach ist das nicht - ich habe zur Zeit einfach zu wenig Geld, muss erst noch sparen für andere Rechnungen, mal sehen vielleicht klappt es ja im nächsten Winter 2014/2015, das wäre toll, kenne sogar einen Freund der würde bestimmt mit fahren, mal sehen. :-) Der Traum von Marokko.



Beim Rundgang im Garten der Kasbah sieht man nur alte Mauern und ein paar Pflanzen, sonst nichts. Diese rötlich schimmernden Zweigen an den Palmen in Chefschauen im Garten der alten Kasbah das sind die Fruchtstände wo die Datteln dran gedeihen.

Ganz oben auf dem Panoramabild dieser Seite, rechts die Mauern der alten Kasbah und der Moschee und links die weißen Plastikstühle von dem Cafe wo ich morgens kurz vor der Rückfahrt nach Ceuta der spanischen Grenzstadt in Marokko gesessen habe um ein letztes mal den leckeren Milchkaffee zu trinken den es überall in Marokko in kleinen Gläsern serviert gibt.