Mit dem Klappspaten, Sandblechen für unter die Reifen, wär das schon zu schaffen, dachten wir.
Doch nach ein paar Minuten schaufeln bekam ich schon so einen riesen Durst, daß ich gleich mal eine große Pause machen mußte, dabei hatte ich erst ein Stück weit eine Fahrspur freigeschaufelt.
Schon dachte ich daran, daß schon Leute in der Wüste verdurstet sind. Doch zum Glück kam aus der Wüste ein Auto angefahren.
Der Fahrer ein Beduine und wie sich später herausstellte hatte er in der Wüste eine Karavanserei, hielt sofort an, stieg aus seinem Wagen aus da sah ich, daß sein rechtes Bein bis zum Oberschenkel amputiert war, er hatte Krücken als Unterstützung zum gehen.
Er war unterwegs, um ein Touristenpärchen in die Stadt zurückzufahren. Nach seiner Begutachtung unserer Panne, entriss er mir den Klappspaten, warf sich in den Sand und schaufelte wie ich nie hätte schaufeln können. Er bewegte die Sandmassen als wär er damit verwachsen.
In der Zwischenzeit sammelten wir Gestrüpp und legten es unter die Räder, die der Saharui bereits freigeschaufelt hatte, mit den Sandblechen einigen Decken und Teppichen, die wir zuvor in der Oase gekauft hatten und unter die Reifen legten, schafften wir es mit vereinten Kräften wieder frei zu kommen.